(n=1) 1 Woche Vegan: keine tierischen Produkte

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Dieser Biohacking Selbstversuch ist durch die neue Doku „The Game Changers“ inspiriert. Ich werde mich für eine Woche einfach mal Vegan ernähren. Meiner Meinung nach gibt es „keine Perfekte Diät“…

(n=1) Versuch: Start: 03.11.2019 Ende: 10.11.2019

Was du in diesem Artikel lernst:

Biohacking101: „Nimm das Nützliche auf, entsorge das, was nutzlos ist, und füge das hinzu, was speziell dein eigenes ist.“Bruce Lee

Optimale Ernährung ist immer individuell

Der Game Changers Dokumentar Film

Ich denke das es immer unterschiedliche Bedürfnisse, Ziele und Lebensumstände gibt welche die Rahmenbedingungen setzen warum Menschen das tun was sie tun.

Mein Ziel ist es als Wissensarbeiter energetisch, klar im Kopf und optimal ernährt zu sein. Ich möchte wenn ich am Schreibtisch stehe oder sitze effektiv arbeiten können.

Meine momentane Routine besteht darin morgens zu fasten und nur entweder einen Keto inspirierten Kakao oder Kaffee zu trinken. Dann die erste Mahlzeit Mittags und am frühen Abend oft nach dem Keto Ansatz.

Der Game Changers Ernährungsansatz

Der „Vegane Lifestyle“ hat mich bis heute nicht wirklich überzeugt. Ich habe einfach zu viele chronisch kranke und moralisch überhebliche Veganer in meinem Leben getroffen.

Der Dokumentarfilm ist gut gemacht (James Cameron ist ein Unterstützer). Ob all die medizinischen Behauptungen auch wirklich nachweislich Gewicht haben sei mal in den Raum gestellt.

Es gibt einige gute Artikel die sie hinterfragen. Besonders der Artikel von Peter Attia MD zum Thema spricht mir aus der Seele.

„Ich schätze, ich beginne zu akzeptieren, dass solche Debatten nie verschwinden werden. Niemals. Im Gegensatz zur Wissenschaft, die sich im Allgemeinen der Wahrheit annähert, glaube ich nicht, dass Ernährung (wie Religion oder Politik) wirklich zu einer solchen Konvergenz fähig ist, besonders wenn es um den am härtesten umstrittenen Vektor der Ernährungseinschränkung geht.“Peter Attia MD

Erinnert mich auch an:

„Es gibt 3 Themen die man als Gentleman nicht am Tisch ansprechen sollte um Diskussionen zu vermeiden: Sexualität, Politik und Diäten.“Unbekannt

Ketogene Ernährung, der „Gold Standard“ unter Biohackern

Seitdem Dave Asprey sein Buch zur Bulletproof Diät veröffentlicht hat ist die Ketogene Ernährung der Standard unter den Gesundheitsoptimierenden Biohackern.

Damals, als ich das Buch las, hatte ich  einen Traum: ich habe mir selbst gesagt das sehr viele Tiere darunter leiden werden, wenn alle Menschen so viel Fleisch und Eier essen werden. Ich fand das damals sehr spannend.

Trotzdem habe ich mich in den letzten Jahren weiterhin von sehr viel tierischem Protein ernährt. Da ich eine Autoimmun Krankheit habe war das Autoimmun Paleo Protokoll auch eine Blaupause der ich gefolgt habe.

Warum Vegan interessant ist

Erst einmal ist die Information bezüglich des Wasser Verbrauchs und der Umweltschäden bezüglich der Massentierhaltung wirklich erschreckend. Diese Ökölogischen Fragen sind meiner Meinung nach wichtig.

Ok, wenn wegen der eigenen Wahl der Ketogenen Diät nur Gras gefütterte Rinder zur Schlachtbank geführt werden, nachdem sie ein gutes Leben auf der Weide hatten , kann man sich das moralisch noch schön reden.

Aber wenn es nun echt der beste Ansatz ist wie schaut es aus wenn immer mehr Menschen sich nur Ketogen und über tierische Proteine ernähren würden? Ich glaube nicht das es wirklich umsetzbar ist.

Metabolische Flexibilität als Einstellung

Ich denke das unser Körper darauf ausgelegt ist Metabolisch flexibel zu sein. Das der Körper fähig ist über Fette (Ketose), Zucker (Glykolyse) und Proteine (Katabolismus) Energie (ATP) herzustellen, zeigt es das er sehr Flexibel ist.

Persönlich fühle ich mich in der Ketose sehr wohl. Es steht halt auch hinter dieser Ernährungsweise wieder ein ganzer Industrie Zweig wie z.B. beim MCT Öl welches aus Kokosöl hergestellt wird oder dem Kaffee.

Also, das Sprichwort „Follow the money“ ist auch immer interessant wenn starke Meinungen vertreten werden.

Das Resultat des n=1 Selbstversuchs

Im grossen und ganzen habe ich mich nach Woche 1 leichter gefühlt. Meiner Meinung nach ist aber richtig problematisch sich komplett vegan zu ernähren. Es kostet viel Zeit und Energie.

Auch musste ich die Erfahrung machen mich konstant rechtfertigen zu müssen um diesen umständlichen Ernährungsansatz zu verteidigen. Und das kostet einfach Zeit und dominiert das soziale Leben.

Was ich gelernt habe ist das ich viel mehr Gemüse und in meiner Ernährung integrieren werde.

Auf ein hochwertiges Fischöl kann ich im Moment auch nicht verzichten. Meine Schlafqualität ist einfach viel besser und ich habe weniger Muskelkater nach dem Sport wenn ich 2 gram Fischöl pro Tag einnehme.

Auch hatte ich öfter eine Blähbauch welcher meines Erachtens auf die vielen Lektine der Hülsenfrüchte zurückzuführen ist. Da ich eine Autoimmun Erkrankung habe ich entschieden mich lieber „Pegan“ zu ernähren.

Eine Mischung aus 75% Paleo und 25% Vegan im täglichen Leben ist für mich persönlich optimal.

Über den Author

Matt ist ein begeisterter Biohacking-Experte, Coach und Speaker. Während einer Zeit geringer Produktivität und suboptimaler Gesundheit entdeckte Matt die Kunst und Wissenschaft des Biohacking. Heute teilt er Biohacking-Taktiken als Speaker und Coach mit Wissensarbeitern in der Digitalen Wirtschaft.

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